Blog #5 | Die ersten Wochen in Portugal – Weihnachten - Silvester und das Neue Jahr 2020

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Paule

Nach 18 Tagen On The Road haben wir es geschafft und sind in Portugal angekommen. Es fühlt sich direkt wie zuhause an. Alles ein wenig kürzer als geplant und irgendwie anders, aber trotzdem schön. Es ist ja wie so oft im Leben, du kannst alles bis ins kleinste Detail planen, aber am Ende kommt es sowieso anders und anders muss ja nicht heißen, dass es gleich schlechter wird. Wir hatten eigentlich geplant, die Schweiz und den nördlichen Teil von Italien mitzunehmen. Wir haben aber gleich gemerkt als wir Brandenburg verlassen hatten und es ein wenig mehr auf und abging, dass wir dem Wohnmobil die Strapazen über die Alpen ersparen wollten. Dazu kamen noch andere Faktoren, wie zum Beispiel das unsere Heizung erneut Probleme machte und es in Deutschland immer kältere Nächte gab. Da wir jeden Tag auf das Wetterradar der Algarve geschaut hatten, beschlossen wir so schnell wie möglich nach Süden zufahren. In warmen Regionen geht ja vieles automatisch einfacher und die meisten Probleme wie eine kaputte Heizung, könnten dann der Vergangenheit angehören.

Nachdem wir uns direkt nach dem Passieren der portugiesischen Grenze mit einer wunderbaren Sim-Karte eingedeckt hatten, sind die Probleme des Datenvolumens erstmal Geschichte. Die häufigen MC-Donalds besuche (kostenloses WLAN) und die nervigen Nachrichten der Internetanbieter, dass unser Highspeed-Datenvolumen jetzt verbraucht sei und wir mit 64 kbit/s weitersurften gehören definitiv der Vergangenheit an. Hier ist es also tatsächlich möglich unlimitiert Internet in Europa zu genießen. Also auf Deutsch, unbegrenztes Surfen mit einer wirklich sehr guten Abdeckung in ganz Portugal. Wir haben uns einen mobilen Router in Deutschland gekauft und haben mit diesem ein durchweg gutes Signal und überwiegend 4G. Das Ganze kostet gerade einmal einen Euro am Tag und da wir uns das teilen und somit jedes internetfähige Gerät verbinden können, ist es sogar billiger als mein aktueller Handy-Tarif aus Deutschland. Im letzten Monat haben wir zusammen über 300 GB an Datenvolumen verbraucht. In Deutschland hätten wir jetzt wohl Privatinsolvenz anmelden müssen, hier jedoch müssen wir nicht mal unsere Adresse angeben, um eine Prepaid-Simkarte zu erhalten. Ganz andere Welten. Wir bleiben als anonym im Netz.

Nun befinden wir uns also mitten im portugiesischen Hinterland und fahren über Elvas und Santa Maria weiter nach Süden. Wir passieren die größeren Städte Evora und Beja. Für mich ist es wie eine Zeitreise. Es fühlt sich so an, als hätten wir das Jahr 2010 und ich bin mitten in Australien unterwegs. Die Landschaft hat so viele Ähnlichkeiten mit dem Roten Kontinent, dass wenn man die Augen zu macht und an Down Under denkt und dann die Augen wieder aufmacht, es sich 1 zu 1 so anfühlt, als wäre man gerade vor Ort. Ein wirklich wunderbares Gefühl. Ich war vor unserem Roadtrip bereits schon mehrere Male in Portugal unterwegs. Allerdings bin ich nie wirklich ins Landesinnere Vorgedrungen. Die Landschaft hier weißt tatsächlich große Unterschiede zur Küstenregion auf und jeder der auf diese Art von Wildnis steht sollte sich das hier mal geben. Es ist eine Mischung aus Steppe, Einsamkeit und weite Blicke. Wenn man will, findet man hier ganz tolle Übernachtungsplätze, wo man am Abend entspannt ein Lagerfeuer machen kann, ohne das andere Menschen einen nerven.

Wir befinden uns jetzt im Distrikt Faro, welcher bereits weit vor der Algarve beginnt. In Ameixial haben wir einen wirklich tollen Übernachtungsplatz gefunden. Hier kann man auf einem Fußballplatz stehen und bekommt dazu alle Ressourcen umsonst. Wasser und Strom sind Verfügbar, man kann sein Grauwasser ablassen und es gibt eine Toilette mit Dusche. Alles for free. In der Umgebung kann man gut wandern gehen und einfach mal die Natur genießen. Wir haben uns hier erstmal „zigeunermäßig“ ausgebreitet und unsere Wäsche gewaschen und Teile an unserem Auto repariert. Die anderen Camper hatten maximal 2 Stühle vor ihren Camper gestellt, bei uns sah es etwas anders aus. Wir haben alles aufgefahren was wir hatten. Mit unserem Berliner Kennzeichen können wir uns aber auch mehr erlauben, als andere. Unsere lieben Freunde aus Bayern Grüßen uns schön, gucken dann aber doch auch mal hinter der Gardine komisch zu uns rüber und fragen sich sicher, was für Assis aus der Hauptstadt. 😁

Wir stehen dazu und so langsam kommt man auch wieder in den Flow, dass man diesen Großstadt Stress ablegt. Auf dem Parkplatz haben wir unterschiedliche Nationen getroffen. Mit einem Ehepaar aus England haben wir uns gut angefreundet und immer mal wieder über verschiedene Themen gesprochen. Natürlich kam auch der Brexit zur Sprache und wir haben den Eindruck gewonnen, dass fast alle reisenden Briten den Brexit Scheiße finden. Na wie das nur kommt. Komisch. Reisen innerhalb der Europäischen Union ohne Visum ist halt schon eine feine Sache.

Bevor wir weiter zur Algarve gefahren sind, haben uns die Engländer nochmal wenig Mut gemacht. Es geht darum, dass das wilde campen in Portugal eigentlich verboten ist. Das Ganze hat den Hintergrund, dass die Franzosen (Ja meine geliebten Franzosen), welche jahrelang nach Marokko mit ihrem Wohnmobil gereist sind, jetzt dort nicht mehr hinkönnen. Es gibt wohl Probleme mit deren Auslandskrankenversicherungen und so bleiben alle Franzosen in Portugal. Das hat zu Folge, dass unfassbar viele Camper in Portugal unterwegs sind und das Land teilweise vermüllt hinterlassen. Viele Camper lassen Ihren Müll einfach in der Natur liegen, vergraben Ihr großes Geschäft nicht im Boden oder waschen ihre Toilette im Meer aus. Das sind alles so Dinge, die Portugal nicht weiter toleriert und jetzt einen Schlussstrich gezogen hat. Das heißt es kann jetzt jederzeit passieren, dass die Polizei morgens an unsere Tür klopft und je nach Stimmung von uns eine Strafe einfordert oder uns einfach bittet zugehen. Mit der Strafe ist das auch so eine Sache. Portugal ist hier nicht gerade der Vorreiter in Strafen einfordern. Wir haben von vielen Campern gehört, dass sie Post in ihr Heimatland bekommen, mit der Aufforderung die Strafe zu bezahlen. Die meisten bezahlen aber nicht und Portugal müsste dann umständliche Wege gehen, um das Geld zu erhalten. Also alles in allem sehr durchdacht und undurchsichtig. Es gibt hier auch verschiedene Polizeiabteilungen und jeder Distrikt macht sein eigenes Ding. In Faro wird das campen toleriert, weil die Polizei hier wohl ziemlich entspannt bzw. faul ist, in Albufeira guckt sie aber schon des Öfteren mal vorbei, weil hier schon mehr Häuser stehen und man sieht, dass die Region mehr Geld hat. Das hängt wohl auch immer davon ab, ob die Anwohner die Polizei informieren oder die Campingplätze zu leer sind und die Betreiber der Polizei einen Tipp geben. Wir haben uns damit jetzt arrangiert und ziehen unser Ding durch. Bisher hatten wir nur freundlichen Kontakt mit der portugiesischen Staatsmacht. 😉

Wir haben jetzt die letzten Gebirge hinter uns gelassen und passieren das Orteingangsschild von Faro. Wir sind also angekommen. Wir sind an der Algarve. Wer hätte das gedacht… Wir haben immer daran gedacht und genießen den Moment des „Triumphes“. Vor unserer Abfahrt aus Berlin haben uns wirklich nur eine Handvoll Leute Mut gemacht, dass wir an der Algarve ankommen. Unser tolles Wohnmobil hat aber alle Schwierigkeiten wunderbar gemeistert und obwohl wir es in der Anfangszeit ziemlich überstrapaziert hatten, hat es uns das bis heute nicht übelgenommen.

Für die Hunde war es auch das erste Mal. Das erste Mal am Strand spielen und im atlantischen Ozean baden. Die ersten Schritte im Sand und die Pure Freude in den Augen war unfassbar schön mitanzusehen. Sie rannten den Strand hoch und runter und hatten den Spaß ihres Lebens.

Auf einem Übernachtungsplatz Südwestlich von Faro hatten wir dann den ersten Kontakt mit Berlinern. Als deren Fahrzeug auf den Parkplatz fuhr und wir das B-Kennzeichen sahen mussten wir schon sehr schmunzeln. Wir kamen natürlich direkt ins Gespräch und fanden direkt raus, dass sie ebenfalls aus Weißensee kamen. Um genauer zusagen vom Pistoriusplatz. Wie unfassbar klein die Welt doch ist. Da fährt man über 4.000 km von seiner Heimatstadt weg und trifft Berliner, die Luftlinie weniger als 1 Kilometer von einem wegwohnen. Verrückt.

In Quarteira, der nächstgrößeren Stadt neben Faro, standen wir auch ein paar Tage. Hier haben wir einen guten Surf Spot gefunden. Der Weg in die Stadt war zu Fuß gut erreichbar und so checkten wir abends einmal das Nachtleben aus. Auf dem Heimweg hörten wir, wie ein Fahrzeug immer wieder hupte. Wir dachten uns nur, was für Assis hupen denn um 2 Uhr nachts auf einem Übernachtungsplatz, wo noch weitere Camper stehen. Leider mussten wir schnell feststellen, dass es unser Wohnmobil war und Anka mit ihren Pfoten auf der Hupe stand. Das war schon leicht peinlich und da am nächsten Morgen direkt zwei Camper abfuhren, dachten wir uns schon, dass sie wohl schon etwas länger am Hupen war. Die Konsequenz war nun, dass wir die Kabel der Hupe vorne im Motorraum abgetrennt haben, damit sowas nicht nochmal passiert.

Am nächsten Morgen bin ich die Steilküste hoch gejoggt und es war super schön. Der Ausblick auf den Ozean und der dazugehörige Sonnenaufgang machten die Situation perfekt. In solchen Momenten fühle ich mich immer richtig lebendig und genieße den Moment.

Eines unserer Philosophien, nachdem wir auf Reisen leben ist unser Motto „cleaner than before“. Wir versuchen jeden Platz den wir besuchen sauberer zurückzulassen, als wir ihn vorgefunden haben. Es ist dabei egal, ob man nur eine Kleinigkeit aufsammelt oder einen größeren „clean up“ macht. Es fühlt sich jedes Mal sehr gut an, der Natur etwas zurückzugeben. Die Natur kann natürlich nicht danke sagen, aber es regt einige Leute zum Nachdenken an, wenn Junge Leute wie wir einfach den Müll von anderen aufheben und ihn in den Mülleimer werfen. Gerade auch Portugal hat ein arges Müllproblem. Es gibt quasi leider keinen Strand, wo nicht eine Bierdose oder eine Chipstüte rumliegt. Es ist oft einfach die Gemütlichkeit der Menschen, die dazu führt ihren Müll einfach an Ort und Stelle zurückzulassen, anstatt ihn in den nächsten Mülleimer zuwerfen. Ich habe deshalb auch beschlossen, dass ich auf dieser Reise immer wieder größere Aktionen starten will, wo man bestimmte Gebiete säubert. Es gibt einen sehr viel wieder, wenn man sieht wie schön die Natur ohne die ganze Vermüllung aussieht. Dazu habe ich auch eine Kofferwage gekauft, die zeigen soll, wieviel Müll nach jeder Aktion gesammelt wurde. Die gesamte Kilogramm Anzahl habe ich in meiner Statistik im Blog erfasst. Natürlich hat man bei solchen Aktionen auch Ziele die man erreichen will. Ich bin mir sicher, dass ich das auch erreichen werde. to be continued J

Man fragt uns immer gerne, was wir denn so den lieben langen Tag machen. Diese Frage werde ich auch bestimmt nochmal im weiteren Verlauf beantworten. Was mir aber aufgefallen ist, dass ich jetzt viel mehr und super gerne koche. Man nimmt sich sehr viel Zeit für die Dinge, die einen wichtig erscheinen. Im hektischen Berliner Alltag, kam man vielleicht zwei Mal die Woche zum wirklichen kochen. Auf unserer Reise koche ich so gut wie jeden Tag. Ich probiere mich durch die unterschiedlichsten Gemüsearten durch und kreiere immer wieder neue Freestyle Gerichte. Faszinierend was als Endprodukt rauskommt, wenn man sich nur mal wieder etwas länger mit den Dingen auseinandersetzt. Wir essen auch beide sehr wenig Fleisch, weil wir auch einfach mal probieren wollen, wie es ist ohne so viel Fleischkonsum auszukommen.

Zu Weihnachten ist Kevins Vater und seine Lebensgefährtin nach Faro gekommen und wir haben zusammen die Weihnachtsfeiertage verbracht. Weihnachten war natürlich dieses Jahr nicht wie die letzten Jahre. Die vorweihnachtliche Zeit haben wir mit surfen verbracht. Es war auch einfach viel zu warm, als dass man irgendwelche weihnachtlichen Gefühle entwickelt hätte. So war der 24. Dezember dann einfach da, ohne dass wir viel geplant hatten. Wir genossen den Vormittag am Strand, surften ein paar weihnachtliche Wellen und fuhren dann zu einem richtig schönen Strand mit Namen Praia de Sao Rafael und genossen dort mit Wein den Sonnenuntergang. Im Anschluss machten wir BBQ bei uns im Wohnmobil und ließen den Abend zu viert ausklingen. In den nächsten Tagen waren wir immer mal wieder zusammen Essen und genossen eine lange, eine wirklich lange heiße Dusche im Apartment von Kevins Vater. Auch hier nutzen wir die Gunst der Stunde und wuschen unsere Wäsche in der vorhandenen Waschmaschine. Eine Regel beim campen besagt, wenn man die Chance auf eine lange heiße Dusche hat, nutzte sie. Nutze sie immer, egal ob du erst vor ein paar Stunden im Camper geduscht hast. So bleibt man immer sauber und fluffig. Eine Sache zu Weihnachten muss ich noch loswerden. Ich habe dieses Weihnachten nicht einmal den Song „Last Christmas“ gehört und ich habe ihn nicht vermisst.

Man soll ja jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Bei uns war das am zweiten Weihnachtsfeiertag der Fall. Als wir vom Essen zurückkamen und gerade ins Wohnmobil steigen wollten, bemerkten wir einen ziemlich verzweifelten Mann vor seinem Auto, was nicht anspringen wollte. Wir standen am Praia de Faro und die nächste Tankstelle war mehrere Kilometer entfernt. Wir boten ihm unsere Hilfe an und er gab uns 20 Euro und bat uns 2 Wasserflaschen mit Benzin zu füllen. Gesagt getan, wir fuhren also zur nächsten Tankstelle, füllten Benzin in die Flaschen und brachten es ihm. Er war total erleichtert und freute sich sehr über unsere Hilfe.

Wir hatten erfahren, dass das größte Feuerwerk an der Algarve zu Silvester in Albufeira stattfand. So fuhren wir also zu unserem coolen Spot, parkten unser Wohnmobil, kochten wie Könige, genossen Weinflasche um Weinflasche und bestellten uns ein Uber-Taxi, was uns in die Stadt bringen sollte. Gerade noch rechtzeitig fanden wir einen guten Platz, wo sich bereits einige Locals und Touristen zusammengefunden hatten. Das Feuerwerk fand primär auf dem Wasser statt. Zwischendurch sahen wir immer wieder riesige Drohnen, die mit Feuerwerksraketen bestückt waren und ein großes Schauspiel am Nachthimmel vollführten. Das war ziemlich einmalig, dass zu Silvester Drohnen am Nachthimmel unterwegs waren. Wir reden jetzt auch nicht von einer 5 Kilo Drohne, sondern eine Drohne, die locker die Größe einer US-Aufklärungsdrohne hatte. Die Party ging am Strand weiter, wo ein großes Open-Air-Konzert gespielt wurde. Überall waren glückliche Menschen und so langsam wurde mir auch klar, dass wir jetzt 2020 haben und dass das ein unvergessliches Jahr wird. 2019 war für mich vor allem von der Vorfreude und den Vorbereitungen auf diesen Trip geprägt. Ich hatte tolle Erfahrungen, ein paar traurige Erinnerungen, aber auch ganz viel Neues. Dazu kamen noch tolle Reisen mit dem Fahrrad nach Schweden, Wanderungen durch die Schweizer Alpen und der Beginn eines unvergesslichen Roadtrips. Natürlich musste ich viele organisatorische Hürden nehmen, um jetzt da zu sein, wo ich bin. 2020 wird einfach großartig, ganz ohne dumme Vorsätze, die man eh nicht einhält. Genießt das Leben und seid nicht so streng mit euch selber.

Nun befinden wir uns seit einigen Tagen wieder in Ameixial, wo wir fröhlich unsere Wäsche waschen und kleine Reparaturen am Wohnmobil vornehmen. Als wir angekommen sind, war der Platz komplett gefüllt und wir hatten keine Chance auf eine freie Steckdose. So hatten wir also beschlossen einmal jeden Camper zu fragen, wie denn ihre Reisepläne aussehen und ob eventuell in den nächsten Tagen jemand abfahren würde. Das war wirklich ein großes Durcheinander, denn es gab sogar schon Camper die auf freie Steckdosen warteten. Franzosen gaben ihre Steckdosen nur an ihre Landsleute weiter und die Engländer war ähnlich kleinkariert gestrickt. Nachdem wir alle Informationen hatten, wussten wir, dass zwei Franzosen abfahren und ein Franzose direkt eine Steckdose haben will. Ein anderer Franzose stand auf der anderen Seite bei den Engländern und wollte aber lieber schnell wieder zu seinen Landsleuten in die freie Lücke huschen. So waren also Zwei Steckdosen wieder weg, aber eine Wieder Frei durch den wechselnden Franzosen. Da kam dann der Ungar ins Spiel, der sein „riesen Schiff“ gerne am Strom sehen wollte, damit er Wäsche und Staubsaugen konnte. Was für Probleme. Lustiger weiße waren dann hier noch zwei Holländer die sich eine Steckdose teilten und beide am nächsten Tag auch abfuhren. So hätte also jeder seine Steckdose gehabt. Am nächsten Tag warteten alle gespannt auf das erste Motorstarten. Direkt danach war es wie an einer 4-spurigen Kreuzung. Jeder wollte in eine andere Richtung, um den maximal besten Platz mit Strom zu erhaschen. Wir quetschen uns direkt in einen heißbegehrten Platz und machten uns breit. Wir wollen uns natürlich keine Feinde machen, aber wir haben auch ein Anrecht auf Strom. Andere Camper stehen hier seit Oktober und blockieren so alles für Camper die nur auf dem Sprung sind. Wir packten also unsere „Kampfhunde“ vor unser Wohnmobil, die sowieso immer alles anknurren, wenn es in deren Radar gerät. Wir drehten ein wenig Gangster Musik auf und legten die Axt auf den Tisch. Das war natürlich alles nur Spaß, sollte aber den Eindruck erwecken lassen, wenn ihr unser Stromkabel rauszieht, hacken wir euer Kabel durch. 😀

Klingt jetzt ein wenig überspitzt, aber den Spaß erlaubten wir uns.

Anka hat ihre Tage zum neuen Jahr bekommen und somit haben die Hunde auch wirklich jede Art von Flüssigkeit bei uns im Wohnmobil hinterlassen. Starke Leistung für 2,5 Monate.

Wir sind also alle gut ins neue Jahr gekommen und wünschen euch auch alles Gute für 2020. 


Sonnenuntergang am Praia de Faro

Wäsche waschen und Wohnmobil Reparaturen in Ameixial

Wir machen uns fertig zum surfen. Mit dem Fahrrad gehts zum Surf Spot

Anka und Giuly gucken uns beim surfen zu. Fun Fact am Rande, mein Zelt aus Australien hat nun seine neue Bestimmung als Strandmuschel gefunden :)

Übernachtungsplatz im portugiesischen Hinterland. Hier kann man ungestört sein Lagerfeuer machen.



Flughafen von Faro. Unser Übernachtungsplatz war genau zwischen Airport und Beach.

Man hatte immer einen tollen Blick auf die startenden und landenden Flugzeuge.

Zwischendurch hatten wir auch mal eine Woche schlechtes Wetter und Sturm. Die Strände wurden dann von großen Wellen überspült.

Solche Wellen kennt man sonst nur von der Westküste Portugals. Die ruhige Algarve zeigte sich die Tage von seiner stürmischen Seite.

So sieht die Algarve Küste an einem ruhigen und sonnigen Tag aus. 

Teilweise haben wir direkt am Strand übernachtet. Am frühen Morgen konnten wir dann mit dem Kaffee zum Strand und sofort in die Wellen.

Giuly sucht immer den Kontakt zu uns und möchte immer uns ganz nah sein.

Wie bereits im Blogpost beschrieben, wollen wir unseren gesammelten Müll auch wiegen, damit wir eine bessere Übersicht haben.



Die Straße zum Praia de Faro. Viel Sand, viele Palmen und schön viel Sonne. So kann man sich die Algarve vorstellen.

Sonnenuntergang am Praia de Faro.

Wir wurden am Morgen bei Vilamoura von einer Herde Ziegen überrascht. Schöner Start in den Tag.

Die Küste von Vilamoura. Ein perfektes Zusammenspiel aus Klippen und Strand. Ein wahrer Traum hier Morgens zu Joggen.

Mittach aus der Pfanne.



Unser Gas zum Kochen, warm duschen und für den Kühlschrank erhalten wir von solchen Stationen. Hier heißt es GPL, in Deutschland heißt es LPG oder Autogas.

Anka und Giuly am schlafen im Camper.



Die Küstenregion von Albufeira gehört zu den schönsten von der gesamten Algarve. Hier ist es ganz normal, dass man einen Strand für sich privat hat. Wundervoll.

Praia dos Arrifes bei Albufeira



Unser neuster Trick gegen die Polizei. Wir legen unseren Teppich vor unser Kennzeichen und sagen das wir ihn trocknen müssen. So kann niemand das Kennzeichen im vorbeifahren aufschreiben. Wir Füchse. 

Praia da Vigia bei Albufeira





Anka unser Model

Giuly fokusiert lieber ihren heißgeliebten Ball, als in die Kamera zugucken. Einmal mit Profis arbeiten. 



Die Steilküste bei Albufeira



Anka lässt wirklich alles mit sich machen. Heute ist sie ein Krokodil.

Ich bin wieder zum Bodyboarden gewechselt. Heute ist Silvester und mit ein paar Bierchen und surfen beginnen wir den Tag.

Solche Stellen finden wir hier leider sehr oft. Sie alle alleine zu säubern ist unmöglich. Da uns dieser Spot sehr gut gefallen hat, haben wir uns kurzerhand dazu entschieden ihn komplett zu entmüllen.

Nach unserer Aufräumaktion.

Über 30 Kilogramm an Müll haben wir aus dem Loch geholt. Sehr sehr erschreckend. 

Unsere bisherige Reiseroute von Berlin nach Faro.



Es folgen Videosequenzen aus den letzen Wochen.

Anka und Giuly zum ersten Mal am Strand.


Der erste Tag am Strand mit Anka und Giuly.


Joggen an der Küste von Vilamoura.


Sunset genießen bei Faro.


Sunset und Rainbow. Ein toller Anblick.


Unser Weg zum Praia de Faro.

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